Krak des Chevalier

Im Jahr 2006 wurde das Krak des Chevaliers in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Burg, die ein Relikt aus der Zeit der Kreuzzüge ist, stellt nicht nur das monumentalste Kulturgut Syriens dar, das Krak des Chevaliers ist die Verwirklichung eines Kindheitstraumes. Wer hat nicht beim Erkunden alter Burgruinen je davon geträumt, einmal eine riesengroßen, gut erhaltene Ritterburg durchstreifen zu können? Hier ist diese Möglichkeit ausreichend gegeben.
Nicht nur die enorme Mauerdicke von bis zu acht Metern, sondern auch der Umstand, dass es sich um eine intakte doppelte Burg handelt, macht das Bauwerk so faszinierend. Um die Kernburg ist ein Ring gezogen, der die äußere Burg bildet und die Burg im Inneren ist als solche noch einmal extra befestigt, was sie uneinnehmbar erscheinen lässt. Was den Besucher aber so in seinen Bann schlägt, ist der Zustand der Burg. Es kommt einem vor, als wären die Herren der Burg erst vor kurzem aus dem Gemäuer ausgezogen, so gut erhalten und frisch erscheint das Mauerwerk. Dies mag zum Teil im Klima des Nahen Ostens begründet sein. Denn im Gegensatz zu europäischen Burgen, die seit Jahrhunderten strengen Wintern trotzen mussten und deren Mauern durch ein Vielfaches an Niederschlag ausgehöhlt wurden, war die Bausubstanz des Krak des Chevaliers milderen Bedingungen ausgesetzt und blieb gut erhalten. Ähnlich beeindruckendes findet man in Europa nur noch bei Festungen wie beispielsweise Carcassonne in Südfrankreich, wobei es sich dann immer um bewohnte oder genutzte Anlagen handelt. Der Reiz den das Krak des Chevaliers aber verströmt ist das ursprüngliche, das von dem Bau ausgeht.


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Bitte beachten Sie:

Angesichts der jüngsten politischen Entwicklung in Syrien besteht derzeit eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Die Reisen nach Syrien finden deshalb gegenwärtig nicht statt.