Gesundheit

Prinzipiell besteht für Syrien keine Impfpflicht, geht man davon aus, dass die in Deutschland üblichen Schutzimpfungen durchgeführt worden sind. Als Erweiterung zu diesem Standardschutz, kann man sich aber noch gegen Hepatitis A, Poliomyelitis und bei einem Aufenthalt der mindestens einen Monat andauert, gegen Masern, Hepatits A, sowie Hepatitis B impfen lassen. Hat man vor, sehr ausgesetzt zu reisen (z.B. mit dem Fahrrad), wird empfohlen, sich weiterhin gegen Typhus und Tollwut impfen zu lassen. Bedenken Sie, dass ein Informieren im Internet den Besuch bei einem Tropenmediziner nicht ersetzen kann!

Die häufigsten Komplikationen betreffen Durchfallerkrankungen. Achten Sie deswegen darauf, was für Wasser Sie trinken (am besten nur industriell abgefülltes) und was Sie essen. Vermeiden Sie ungewaschenes Obst, ungeschältes Gemüse, rohes Fleisch und die Verwendung von Eiswürfeln.
Waschen Sie sich regelmäßig und besonders vor dem Essen die Hände. Denken Sie beim Umgang mit Wasser außerdem daran, dass Wasser in Syrien ein sehr kostbares Gut ist, das knapp ist!

In der Region am Euphrat und im Nordosten des Landes kommt es vereinzelt zu Malariaerkrankungen. Tragen Sie also am besten lange Kleidung, was aus Respekt vor der lokalen Kultur allerdings im ganzen Land erfolgen sollte.
Vermeiden Sie das Baden in Tümpeln und stehenden Gewässern, da Bilharziose in Syrien vorkommt.

Die medizinische Versorgung in Syrien ist zumindest in den größeren Städten in Ordnung und es gibt ein enges Netz an Apotheken. Sollten Sie aber auf spezielle Medikamente angewiesen sein, empfiehlt es sich, diese aus Deutschland mitzubringen.

Neben einer frisch aufgefüllten Reiseapotheke, empfiehlt es sich auch, eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption abzuschließen.

Weitere Informationen zu medizinischen Fragen finden Sie unter:

www.fit-for-travel.de


Bitte beachten Sie:

Angesichts der jüngsten politischen Entwicklung in Syrien besteht derzeit eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Die Reisen nach Syrien finden deshalb gegenwärtig nicht statt.