Geografie/Stadtbild

Aleppo ist zwischen acht Hügeln errichtet, in deren Mitte ein zentraler Hügel aufragt, auf dem sich die Zitadelle befindet. Es ist von fruchtbarem Land umgeben, das besonders im Norden und Westen stark ausgeprägt ist. Die Küste ist 120 Kilometer entfernt und die türkische Grenze im Norden gerade einmal 45 Kilometer. Die Stadt ist auf 380 Metern Höhe gelegen und hat ein Halbwüstenklima. Der meiste Niederschlag der vom Mittelmeer her kommt, fällt auf seinem Weg nach Aleppo, weswegen die Gegend zwischen der Küste und der Stadt als die fruchtbarste Syriens gilt. Wie auch in Damaskus, kann es in Aleppo sehr kalt werden im Winter, auf den sich auch die Niederschläge weitestgehend beschränken. Die Sommer sind trocken und heiß und im Juli und August sind 40°C keine Seltenheit.
Momentan ist Aleppo eine der am schnellsten wachsenden Städte des Nahen Ostens und es wird prognostiziert, dass es seine Fläche in den kommenden Jahren verdoppeln wird, wofür die Landflucht und das starke Bevölkerungswachstum in Syrien die Hauptgründe sind.

Wie die meisten orientalischen Städte, unterteilt sich Aleppo auch in eine Alt- und eine Neustadt. Die Zitadelle befindet sich im Herzen der Altstadt, welche leider nicht mehr vollständig erhalten ist. Als die Franzosen das Mandat über Syrien übernahmen, führten sie in Aleppo umfassende städtebauliche Maßnahmen durch. Teile der Altstadt wurden abgerissen, um Platz für neue Verkehrsadern und moderne Wohnhäuser zu schaffen. Heute sind nur noch Reste der Stadtmauer und fünf der sieben Stadttore erhalten, anhand welcher man den Verlauf der Stadtmauer rekonstruieren kann.




Bitte beachten Sie:

Angesichts der jüngsten politischen Entwicklung in Syrien besteht derzeit eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Die Reisen nach Syrien finden deshalb gegenwärtig nicht statt.