Geografie

Damaskus ist mit knapp 700 Metern Höhe relativ hoch gelegen. Das hat zu Folge, dass es im Winter empfindlich kalt werden kann. Die Stadt verdankt ihr Entstehen und ihre Bedeutung allerdings den geographischen Umständen. Das Tal, in dem der Barada-Fluss aus den Bergen des Anti-Libanon tritt, bot schon frühen Siedlern eine gute Lebensgrundlage.

Am Fuss der Berge konnte der Fluss zur Bewässerung genutzt und das Land kultiviert werden. Zugleich lag die Weite der Syrischen Wüste direkt vor der Stadt. Somit waren verschiedene Bedingungen erfüllt, die den Aufstieg der Stadt ermöglichten. Einerseits hatte man das ganze Jahr über Wasser und konnte Landwirtschaft betreiben, dann war da der Handelsweg zum Mittelmeer, der sich aus dem Verlauf des Fluss-Tals ergab, und die Nachfrage für diesen Handel ergab sich aus der Weite des Landes, die sich vor den Toren der Stadt erstreckte.

Heute ist von den grünen Gärten, die Damaskus einst umgaben und die man Ghuta nannte nicht mehr viel übrig. Nur noch Reste kann man unmittelbar in der Stadt erahnen, wenn neben einer Schnellstraße kleine Waldhaine erscheinen. Weiter draußen vor der Stadt wird noch Landwirtschaft betrieben, aber der Wassermangel, der den ganzen Nahen Osten betrifft, macht auch den syrischen Bauern das Leben schwer. Der einst so wichtige Barada-Fluss ist nur noch ein Schatten seiner selbst und wird von den meisten Besuchern der Stadt (er fließt direkt an der Altstadt vorbei) nur als Rinnsal wahrgenommen.

Was das Klima der syrischen Hauptstadt betrifft, so befindet sie sich in der subtropischen Klimazone. Es fällt wenig Niederschlag und wenn dann von Oktober bis April. Der Winter ist aufgrund der hohen Lage oftmals kalt und es kann auch schneien und Frost geben. Im Sommer ist es von Mai bis September trocken und im Juli und August erreichen die Temperaturen nicht selten die 40°C-Marke.





Bitte beachten Sie:

Angesichts der jüngsten politischen Entwicklung in Syrien besteht derzeit eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Die Reisen nach Syrien finden deshalb gegenwärtig nicht statt.