Stadtbild

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Die Stadt gliedert sich wie folgt: Als Herzstück kann man die Altstadt sehen, in deren östlichem Teil, zwischen den Stadttoren Bab Tuma und Bab Sharqi (Bab bedeutet im Arabischen Tür oder Tor) sich das christliche Viertel befindet. Im Westen der Altstadt liegt der Souk al-Hamidiya und daran schließt sich außerhalb der Stadtmauern das moderne Zentrum der Stadt an. Dieses wurde hauptsächlich in der Zeit der französischen Verwaltung angelegt und erstreckt sich nach Westen, wo sich der Stadtteil Mezze anschließt. Dieser wird von einer schnurgeraden Schnellstraße durchzogen, welche viele neue Restaurants, Cafés und Geschäfte beherbergt.

Geht man von dem im modernen Zentrum der Stadt gelegenen Arnus-Platz aus Richtung Quasyiun und folgt der Straße bergauf, so kommt man zum Salihiya-Viertel. Dieses Viertel beherbergt neben dem wunderschönen Souk al-Djumma eine Vielzahl an ayyubididschen und mamlukischen Bauten, da es vor zirka 800 Jahren errichtet wurde. Hier siedelten anfangs die Soldaten, die der Provinzhauptstadt zugeteilt wurden und daraus entstand eine eigene Stadt, da sich viele Flüchtlinge aus dem Königreich der Kreuzfahrer hier ansiedelten.

Im Süden der Stadt liegt das Viertel Jarmuuk, in dem viele palästinensische Flüchtlinge leben und dessen Atmosphäre sich vom Rest der Stadt unterscheidet. Genauso verhält es sich mit dem Viertel um die Sayyida Zainab Moschee herum. Hier haben sich, da es ein schiitisches Heiligtum ist, viele Iraker angesiedelt, deren Zahl nach der Invasion der Amerikaner natürlich noch stark gestiegen ist. Streift man durch die Gassen und Straßen kann man sich anschauen, wie die hier lebenden versuchen ihre Heimat nachzubilden. Besonders die riesengroßen Kebabspieße suchen ihresgleichen in Damaskus.





Bitte beachten Sie:

Angesichts der jüngsten politischen Entwicklung in Syrien besteht derzeit eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Die Reisen nach Syrien finden deshalb gegenwärtig nicht statt.