Wirtschaft

Ursprünglich war Syrien bis zum Ende des Kalten Krieges sehr eng mit der Sowjetunion verknüpft. Dies hatte zur Folge, dass der öffentliche Sektor stark aufgebläht ist und eine Art Planwirtschaft durchgeführt wurde. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks brauchte es aber noch eine Weile, bis auch die syrische Regierung sich den neuen Begebenheiten anpasste.

Der damalige Präsident Hafez al-Assad war in dieser Hinsicht sehr vorsichtig, da eine Änderung der bestehenden Verhältnisse eine Neuverteilung der Macht in der Regierung, und somit eine gewisse Instabilität, nach sich gezogen hätte. Als er im Jahr 2000 starb und sein Sohn die Macht übernahm, wagte dieser den Schritt wirtschaftliche Reformen durchzuführen, allerdings ohne den Markt vollkommen zu öffnen. Am besten lässt sich das syrische Wirtschaftsmodell mit dem Chinas vergleichen. Die staatliche Kontrolle besteht weiterhin, auch wenn man bestrebt ist, die Märkte kontrolliert zu öffnen.

Damaskus ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. In der Peripherie der Stadt sind die meisten Fabriken angesiedelt und auch als Handelszentrum hat die Stadt einen hohen Stellenwert.




Bitte beachten Sie:

Angesichts der jüngsten politischen Entwicklung in Syrien besteht derzeit eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Die Reisen nach Syrien finden deshalb gegenwärtig nicht statt.