Sehenswürdigkeiten

Die Wasserräder von Hama

Die Stadt Hama ist am Flusslauf des Orontes gelegen, dem sie auch ihre Bedeutung verdankt. Schon immer zogen Händler und Karawanen am Flusslauf des Orontes entlang und die Kreuzfahrer taten es ihnen gleich, da das Orontestal eine gute Nord-Süd-Passage zwischen den Hängen des Libanongebirge darstellt. Dank des Wassers, das der Fluss transportiert, war es möglich, die Gegend in einen fruchtbaren Landstrich zu verwandeln. Bereits in vorislamischer Zeit wurde die Bewässerung optimiert, indem man Wasserräder baute, mit deren Hilfe Wasser aus dem Orontes Aquädukten zugeführt werden konnte, um die umliegenden Felder zu bewässern. Heute gibt es noch 15 Wasserräder, die als Wahrzeichen der Stadt gelten. Unverkennbar ist das Geräusch, das die Wasserräder, welche aus Holz gefertigt sind, von sich geben. Heute dienen sie zwar nur noch der Zier, aber die Bedeutung, die sie früher für die Landwirtschaft und damit für den Wohlstand der gesamten Region gehabt haben, liegt auf der Hand.


Azem-Palast

Der selbe osmanische Gouverneur der auch den Azem-Palast in Damaskus errichten liess, Azem Pascha, ist auch der Bauherr der gleichnamigen Residenz in Hama gewesen. Heute befindet sich in dem Palast ein Museum, das neben Zeugnissen des traditionellen Handwerks auch Exponate zu den verschiedenen Volksgruppen in Zentralsyrien ausstellt. Der Palast ist nicht ganz komplett erhalten, aber die vorhandenen Gebäudeteile geben einen guten Eindruck, wie die Anlage in ihrer Gesamtheit ausgesehen hat.

An-Nuri Moschee

Spaziert man vom Zentrum aus weiter am Fluss entlang, kommt man zur an-Nuri Moschee. Diese wurde von Nur ad-Din errichtet, womit sie ein Alter von fast 800 Jahren aufweist. In ihrem Inneren befindet sich ein reizvolles Wasserbecken und auch das Minarett weist mit seiner quadratischen Form auf die Epoche, in der die Moschee errichtet wurde.




Bitte beachten Sie:

Angesichts der jüngsten politischen Entwicklung in Syrien besteht derzeit eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland. Die Reisen nach Syrien finden deshalb gegenwärtig nicht statt.